Wie wir schon im letzten Rundbrief erwähnten, haben wir wieder einige Reisen geplant für dieses Jahr, darunter auch eine größere nach Papua, die viel Planung erfordert.

HutDoch zunächst einmal steht die Reise ins Huttererland im Mai/Juni auf unserem Programm. Martin plant, mit Mitarbeitern in verschiedenen Kolonien die restlichen Bücher des Neuen Testaments zu überprüfen und die Tonaufnahmen auf Hutterisch vorzunehmen. Ob wir dieses Jahr noch mit diesem Projekt fertig werden? Das jedenfalls ist unser Ziel. Auch hoffe ich, dass sich die Möglichkeit ergibt, einen Kurs über biblische Konfliktlösung zu halten. Schon öfters bin ich danach gefragt worden, denn dies ist auch in ihrer Gemeinschaft ein aktuelles Thema. Bitte betet doch mit uns um gutes Gelingen unseres Vorhabens und um Bewahrung für unsere Mitarbeiter. Nach wie vor gibt es Leiter, die dem Projekt und auch den Mitarbeitern schaden könnten.

unnamedDie geplante Reise nach Papua haben wir inzwischen auf Anfang 2016 verlegt. Eigentlich wollten wir ja schon im Herbst gehen, aber es gibt bis dahin noch so viel zu planen und zu erledigen, dass dies wahrscheinlich nicht geklappt hätte. Es gab auch einige Terminprobleme, da Martin für das Spätjahr als Konferenzredner in den USA angefragt wurde und ich schon in einer Gemeinde eingeteilt war, im Herbst den nächsten Kurs über Konfliktlösung zu halten.

Nach wie vor machen die Dawawa gute Fortschritte in der Übersetzung. Unser Hauptübersetzer Jino befindet sich gerade in Alotau und Martin ist dabei, unsere Reise mit ihm zu koordinieren. Es gibt wieder etliche alttestamentliche Bücher, die Martin dieses Jahr noch durcharbeiten muss, um sie damit für die Sprachprüfung vor Ort vorzubereiten, damit sie anschließend veröffentlicht werden können.

unnamed(6)Auch haben wir vor, alle bisher übersetzten Bibelbücher aufzunehmen, damit auch die Dawawa, die nicht lesen können, die Möglichkeit haben, Gottes Wort zu hören. Im Moment überlegen wir uns, wo wir all dies am Besten durchführen könnten. Wie uns Jino berichtete, ist unser Haus in Boya-Boya leider in einem sehr schlechten Zustand. Vor allem haben wir keinen Strom mehr, um Computer und Drucker für mehrere Wochen zu betreiben. Es gibt also wieder einmal einige Herausforderungen, doch wir sind zuversichtlich, dass wir eine geeignete Lösung finden werden.

Reisepläne — Gebetsanliegen

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